Stress macht dick

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Dauerstress kann in mehrfacher Hinsicht dick machen.

Einerseits besteht bei Stress häufig das Bedürfnis sich zu beruhigen und zu entspannen.

Bei vielen Menschen hat Essen diese erwünschte Wirkung. Durch Nahrungsaufnahme, besonders von sogenannter Nervennahrung wie Schokolade oder anderen Süßigkeiten, werden Endorphine ausgeschüttet, die das Wohlbefinden steigern. Essen kann also die unangenehmen Auswirkungen von Stress abmildern.

Das funktioniert aber nur bei einem Teil der Menschen auf diese Weise. Sie werden durch Dauerstress dick.

Andere Menschen verlieren bei Dauerstress ihren Appetit und können nicht einmal mehr zu den normalen Mahlzeiten etwas essen. Diese Menschen nehmen bei Stress ab.

Bei einigen Menschen kann die Wirkung von Stress auf den Appetit sogar variieren. Zu manchen Zeiten werden sie dick vom Stress und zu anderen Zeiten mager.

Über das Stresshormon Cortisol hat Dauerstress eine weitere dickmachende Wirkung auf den Körper. Cortisol führt bei dauerhaft erhöhtem Blut-Spiegel zur Zunahme im Bauchbereich. So wächst das innere Bauchfett durch Stress (Siehe Seite 14 und 82).

Dauerhafter Stress ist daher möglicherweise die Hauptursache dafür, dass sich Fett im Innern des Bauches und nicht unter der Haut ansammelt.

Wenn man seinen dicken Bauch loswerden will, sollte man also Stress abbauen.

Dazu gehören Änderungen in der Lebenssituation und das Lernen von Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga.

Auch Ausflüge in die Natur oder Wellnesstage im Thermalbad können gut gegen Stress helfen. Wenn man sich in der Natur bewegt, beispielsweise bei einer Wanderung oder Radtour, hat man sogar Bewegung und eine Stressreduzierung.

So kann man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.



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