Abnehmen für Schlanke mit Fettpolstern

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Auch bei Normalgewicht kann sich schon das eine oder andere Fettpolster bilden.

Vor allem in jungen Jahren scheint die Obergrenze des Normalgewichtes für Viele schon unglaublich dick.

Angesichts der überschlanken Models, die Laufstege und Zeitschriften bevölkern, verschiebt sich die Idealvorstellung über ein anstrebenswertes Gewicht noch erheblich in Richtung dünn oder gar mager.

Außerdem gibt es tatsächlich Bücher und Aussagen von vermeintlichen Fachleuten, die behaupten, selbst ein kleines Bäuchlein bei Normalgewichtigen sei schon ein gefährlicher Gesundheitskiller.

So wird mit der Angst der Menschen gespielt und sie werden in den noch viel gefährlicheren Teufelskreis von Diäten und Jojo-Effekt gelockt.

Wenn Sie normalgewichtig sind, brauchen Sie sich im Normalfell wegen irgendwelcher Fettpolster aus Gesundheitsgründen keinerlei Sorgen machen. Falls Sie dennoch voller Sorge um Ihre Gesundheit sind, können Sie beim Arzt einen Gesundheitscheck durchführen und Ihr Blut untersuchen lassen.

Abnehmen aus ästhetischen Gründen

Bei Normalgewicht geht es also vorwiegend um rein ästhetische Gründe.

Hier sollte man sich fragen, wer diese Gründe ins Feld führt.

Ist es wirklich der eigene Wunsch, noch schlanker zu sein? Oder wird der Wunsch durch Andere gefördert, sei es der Partner, Eltern, Freundinnen oder die Medien?

Wenn man selbst unbedingt seine Körperform optimieren will, ist es in den meisten Fällen das Sinnvollste mit gemäßigtem Sport für gute Muskeln und einen straffen Körper zu sorgen.

Eine Diät wäre hier eher fehl am Platz.

Mit einer strengen Kalorieneinschränkung würde man seinen Stoffwechsel verlangsamen und Muskelmasse abbauen. Beides sind Maßnahmen, die der Gesundheit und der Schönheit eher schaden als nützen.

Wenn man dennoch unbedingt seiner Figur zuliebe seine Ernährung verändern will, kann man die persönlichen Ernährungs-Sünden wie beispielsweise Süßigkeiten oder salzige Knabbereien etwas einschränken.

Fließende Grenzen zur Magersucht

Wenn man trotz Normalgewicht abnehmen will, sind die Grenzen in Richtung Magersucht häufig schnell überschritten.

Das betrifft vor allem jugendliche Mädchen und junge Frauen, aber auch ältere Frauen und Männer können von Magersucht betroffen sein.

Bei Magersucht ist die persönliche Wahrnehmung des eigenen Körpers oft gestört. Man empfindet sich als dick, selbst wenn man schon untergewichtig ist.

Wenn man als ausgewachsener Mensch einen BMI von 19 unterschreitet, sollte man nicht mehr gezielt abnehmen wollen.

Für Menschen mit pyknischer Veranlagung kann die Grenze zur Magersucht sogar schon früher beginnen. Mit einem kräftigen Knochenbau kann man die feingliedrigen Ideale der Modewelt oder auch des Balletts oder Eiskunstlaufes nie erreichen, auch wenn man noch so sehr hungert. Pyknische Menschen können zwar sehr knochig und mager werden, aber auch dann sind sie weder feingliedrig noch zierlich. Die Knochen stehen bei pyknischen Menschen oft schon hervor, wenn sie noch schwerer sind als leptosome Menschen mit ihrem persönlichen Normalgewicht.



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