Vollkorn ist für alle Menschen gut

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Vollkorn gilt heutzutage fast allen Experten als heiliger Gral der gesunden Ernährung.

Egal welcher Ernährungsrichtung sie angehören, so stellen die Vollkornprodukte doch einen wesentlichen Teil der guten Nahrungsmittel dar.

Vollkornprodukte sollen schlank machen, sie enthalten viele Vitamine und Mineralien und die besonders wertvollen Ballaststoffe.

Nur wenige Autoren weisen auf potentielle Probleme bei Vollkorn hin. Hier seien vor allem Udo Pollmer und Gunter Frank genannt.

In den Randschichten der Getreidekörner befinden sich nämlich zahlreiche giftige Abwehrstoffe, die das Korn davor bewahren sollen, gegessen zu werden. So schützt sich das Getreide vor Fraßfeinden, beispielsweise vor dem Menschen.

Zu diesen Abwehrstoffen gehören unter anderem die Lektine. Diese giftigen Eiweißstoffe können unter anderem Darmentzündungen, Rheuma oder Diabetes auslösen. Ein anderer Stoff, das Gliadin, löst bei manchen Menschen Neurodermitis, Rheuma, Diabetes, Zöliakie, Demenz oder Epilepsie aus. Außer diesen beiden Schadstoffen in der Getreidehülle gibt es noch erheblich mehr giftige Abwehrstoffe im vollen Korn.

Erst als die Menschen gelernt hatten, Getreide so zu verarbeiten, dass diese Abwehrstoffe unschädlich gemacht wurden, konnte Getreide in größeren Mengen gegessen werden.

Doch heute wird fast nur auf die bekannten Inhaltstoffe wie Vitamine und Spurenelemente geachtet und so vor allem die Randschicht des Getreides als gesund erklärt. Manche Getreide-Verfechter gehen sogar so weit, dass sie Getreide vorzugsweise in grob geschroteter, roher Form empfehlen, als sogenannten Frischkornbrei.

Aber viele Menschen, die reichlich Vollkornprodukte essen, leiden unter ständigen Verdauungsbeschwerden. Sie haben nicht nur Blähungen und Dauer-Durchfall, sondern oft auch regelmäßige Bauchkrämpfe. Meistens werden sie dann wegen Reizdarmsyndrom behandelt und essen weiter viel vermeintlich gesunde Vollkornprodukte.

Außer reinen Verdauungsbeschwerden kann es durch überreichlichen Vollkorngenuss auch zu den oben erwähnten Erkrankungen Rheuma, Neurodermitis, Diabetes oder neurologische Krankheiten kommen.

Die Betroffenen erleben oft eine schnelle Besserung ihrer Beschwerden, wenn sie auf Vollkornprodukte verzichten. Manche behalten jedoch auch dauerhafte Schädigungen des Darms zurück. Häufig bleibt auch eine langfristige besondere Empfindlichkeit gegenüber Vollkornprodukten bestehen.

Die Neigung zur Vollkorn-Unverträglichkeit ist  manchmal angeboren. Meistens entsteht die Unverträglichkeit jedoch, wenn man über einen längeren Zeitraum zu viel Vollkornprodukte gegessen hat, wenn man sich also besonders gesund ernähren wollte. Ein halbes Jahr täglicher Frischkornbrei kann schon eine lebenslängliche Vollkorn-Unverträglichkeit nach sich ziehen, sodass man weder braunen Reis noch Vollkornbrötchen verträgt.

Viele der Betroffenen können allerdings durchaus hin und wieder milde Vollkornprodukte essen, beispielsweise Vollkorntoast oder ähnliches. Dabei handelt es sich aber eher um Nahrungsmittel, die von Vollkorn-Enthusiasten nicht für voll genommen werden.



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