Der Anblick einer Torte



Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf

Home
Erfolgreich abnehmen
Abnehm-Irrtümer
  Krank
  Bauch
  Schlank
  Futterverwerter
  Schön
  Alter
  Schuld
  Schnell abnehmen
  Diäten
  Hungern
  Vorbild
  Gewicht
  Kalorienbilanz
  Kohlenhydrate
  Fruchtzucker
  Vollkorn
  Fett
  5 am Tag
  Ballaststoffe
  Verzichten
  Disziplin
  Abnehmpause
  5 Mahlzeiten
  Frühstück
  Bewegung
  Fettverbrennungspuls
  Männer / Frauen
  Fazit
Gesellschaft
  Todsünden
  Religionsersatz
  Diskriminierung
Abnehmen?
  Für
  Gegen
  Jeder
  Schlank warum?
  Dick warum?
  Weniger
  Schlanke
  Mollige
  Übergewichtige
  Halten
  Einfach
Gehirn
  Hypothalamus
  Hungrig
  Hormone
  Hunger
  Appetit
  Sättigung
Abnehmhindernisse
  Schlafmangel
  Tageslicht
  Stress
  Angst
  Gewissen
  Torte
  Trost
  Lebensinhalt
  Hunger
  Gezügelt
  Heißhunger
  Kleinigkeit
  Egal
Mäßigung
  Lern-Beispiele
  Verbote
  Sünden
Ziele
  Erreichbar
  Vermeidungsziele
Schweinehund
  Veraltet
  Überzeugen
  Hören
  Unterbewusstes
  Gewohnheit
Motivation
  Belohnungen
Durchführung
  Ernährungs-Tipps
  Bewegungs-Tipps
Abnehm-Plan
Bücher
Links

Projekte
Impressum


Eine häufige Aussage von guten Futterverwertern ist: "Ich nehme schon beim Anblick einer Torte zu."

Dieser Spruch ist meistens vor allem als Metapher gemeint, aber die Betroffenen empfinden es oft tatsächlich so, als würden sie schon durch das Ansehen von kalorienreichen Speisen dicker werden. Aber da diese Vorstellung unsinnig scheint, wird sie nicht ernst gemeint.

Aber was steckt hinter der Idee, dass der Anblick einer Torte dick machen könnte? Ist vielleicht doch etwas Wahres dran?

Der Anblick einer Torte macht natürlich nur Menschen dick, die leidenschaftlich gerne diese Torte essen würden. Bei anderen ist es die Schokolade oder der Schweinebraten, je nach persönlichen Vorlieben.

Sie sehen also die Torte und das Wasser läuft Ihnen im Mund zusammen. Der Körper stellt sich darauf ein, diese Köstlichkeit zu essen und zu verdauen. Einige Hormone und Verdauungssäfte werden vorsorglich schon einmal ausgeschüttet und andere stellen sich schon einmal in die Startlöcher.

Dann fällt die Entscheidung, dass Sie sich die Torte verkneifen, dass Sie verzichten werden. Eine Vielzahl von Gefühlen wird dadurch aktiviert: Frustration und Enttäuschung, weil Sie die Torte nicht bekommen, Ärger darüber, dass Sie so dick sind, dass Sie sich die Torte nicht leisten können, Schuldgefühle, weil Ihr Verlangen so stark ist. Wenn Sie Glück haben, fühlen Sie sich auch ein wenig stolz, weil Sie widerstanden haben.

Die negativen Gefühle bewirken aber die Ausschüttung von Cortisol, das die Entstehung von Übergewicht fördert.

Außerdem wird sicherlich eine ordentliche Portion Ghrelin ausgeschüttet, das heißt, Sie haben mehr Hunger, als Sie ohne den Anblick der Torte hätten.

Das kann dazu führen, dass Sie sich bei der nächsten Mahlzeit unbewusst einen gewissen Ausgleich dafür holen, dass Sie auf die Torte verzichten mussten. Ein Klacks mehr Reis oder etwas mehr Fett zum Anbraten oder was auch immer. Dieser kleine zusätzliche Nahrungsmenge, die ganz ohne Ihr Bewusstsein mehr gegessen wird, wird dann vom Körper besonders begierig in Fettpolster verwandelt, weil sich ja schon alles auf die Torte eingestellt hat.

Aber was kann man nun dagegen unternehmen, dass schon der Anblick einer Torte dick macht?

Zum einen sollte man sich hin und wieder das Ersehnte gönnen, damit die Gier danach nicht immer größer wird. Wenn man die Torte hin und wieder essen darf, fällt der Verzicht zu anderen Zeiten meistens etwas leichter.

Zu anderen Zeiten hilft es, wenn man sich der Versuchung nicht unnötig oft aussetzt. Das Vorbeigehen an einer Konditorei kann für Tortenliebhaber sehr schmerzhaft sein. Manchen hilft es, einen anderen Weg zu nehmen.

Besonders schwierig ist es auch, wenn die Versuchung zu Hause steht und ständig sichtbar ist. Kaufen Sie die Verlockungen am besten gar nicht erst ein, oder stellen Sie sie in einen Schrank, damit Sie sie nicht sehen müssen.




Home   -   Up