Die Macht der Gewohnheit



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Bei Ihrem Teamwork mit Ihrem Schweinehund und dem Unterbewussten hilft es zusätzlich, die Macht der Gewohnheit zu nutzen.

Zunächst arbeitet die Gewohnheit natürlich gegen Sie. Wenn Sie es gewohnt sind, Ihre Freizeit auf dem Sofa zu verbringen und dort viel zu knabbern, dann wird es am Anfang schwer fallen, mit dieser Gewohnheit zu brechen. Aber es lohnt sich, die dickmachende Gewohnheit durch neue Gewohnheiten zu ersetzen.

Neues Verhalten, wie beispielsweise abendliches Joggen, Gemüse-Snack, solides Frühstück oder Wassertrinken, ist zwar am Anfang ungewohnt.

Aber nach vier bis acht Wochen hat man sich an das neue Verhalten gewöhnt. Es ist eine Gewohnheit geworden.

Das gelingt am besten, wenn man die neue Tätigkeit regelmäßig immer zur gleichen Zeit und am besten auch am gleichen Ort ausübt.

So wie sich beim häufigen Gehen über die gleiche Stelle einer Wiese ein Trampelpfad bildet, entsteht auch durch regelmäßiges Verhalten ein Gewohnheits-Trampelpfad.

Damit man solch eine Gewohnheit erneut ausführt, braucht man kaum noch Überwindung. Es ist so bequem geworden, wie auf einem gut ausgetretenen Trampelpfad zu gehen im Gegensatz zu einer hochgewachsenen Wiese mit Gestrüpp.

Eine Gewohnheit kann so tief gehen, dass man die Tätigkeit vermisst, wenn man sie mal nicht ausführen kann. Wenn es soweit ist, dann weiß man genau, dass die Tätigkeit erfolgreich zu einer neuen Gewohnheit geworden ist.

Ein Beispiel: Man meldet sich im Fitnessstudio an und geht drei Mal in der Woche trainieren. Am Anfang ist es ungewohnt aber spannend. Nach einer Weile ist es nicht mehr spannend und man muss sich vielleicht überwinden, drei Mal pro Woche hin zu gehen. Irgendwann nach vier bis acht Wochen ist der Besuch des Fitnessstudios zur Gewohnheit geworden. Wenn man es jetzt einmal ausfallen lassen muss, weil man möglicherweise einen Termin hat, dann fehlt einem das Fitnessstudio, man vermisst es. Aus dem anfangs ungewohnten Gang ins Fitnessstudio ist eine Gewohnheit geworden.

Solch eine Gewohnheit hilft ungemein dabei, seinen Vorsätzen treu zu bleiben.




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