Wer hungert nimmt am schnellsten ab



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Immer wieder kann man lesen oder hören, dass Abnehmen nur mit Hungern funktioniert.

Doch das Gegenteil trifft zu.

Mit Hungern kann man nur magersüchtig werden oder immer dicker.

Kurzfristig kann man mit hungern zwar schnell einige Kilos verlieren, vor allem Muskelmasse, aber schon bald nimmt man umso mehr wieder zu.

Um dauerhaft gesund abzunehmen, muss man sich satt essen, aber ohne sich zu überessen. Das ist zwar auch nicht so einfach, wenn man es nicht gewöhnt ist, aber es ist keine Quälerei.

Wenn man hingegen hungert, dann schaltet der Stoffwechsel um auf den Hungerstoffwechsel.

Der Hungerstoffwechsel beginnt ungefähr, wenn man 500 kcal am Tag weniger isst als man verbraucht. Das ist bei Frauen mit moderatem Sportprogramm schon etwa zwischen 1500 bis 1700 kcal der Fall. Bei Männern kann der Hungerstoffwechsel je nach körperlicher Beanspruchung sogar schon bei 2000 kcal und mehr beginnen.

Beim Hungerstoffwechsel werden kaum Fettpolster abgebaut, sondern stattdessen Muskelgewebe. Muskeln verbrauchen nämlich auch in Ruhe schon eine Menge Energie und darum ist es sparsam für den Körper, wenn er diese Energieverschwender möglichst reduziert. Außerdem reduziert der Hungerstoffwechsel alle körperlichen Stoffwechselvorgänge, soweit es ihm möglich ist.

Mit diesem Sparprogramm, das in Notzeiten sehr sinnvoll ist, wird der Energieverbrauch so sehr abgesenkt, das Abnehmen extrem schwer fällt.

Manche Frauen, die sich trotz üppiger Veranlagung so schlank wie ein Model hungern wollen, nehmen dann zu, trotz mehrstündigem täglichen Sportprogramm und karger Ernährung nur mit Gemüse.

Wie man aus dem Hungerstoffwechsel wieder heraus kommt, um langfristig wieder abnehmen zu können, wird ab Seite 97 beschrieben.

 




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