Hunger



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Körperlicher Hunger wird durch mehrere Faktoren im Körper ausgelöst.

Zum einen spielt ein leerer Magen eine gewisse Rolle. Zuerst fühlt sich der Magen leer an, dann beginnt er irgendwann hörbar zu knurren.

Außerdem wird im Körper der Blutzuckerspiegel und der Insulinspiegel gemessen. Ist der Blutzuckerspiegel niedrig, dann wird Hunger ausgelöst.

Von den Fettzellen wird zudem das Hormon Leptin produziert. Bei schlanken Menschen bewirkt Leptin ein Sättigungsgefühl und eine Verzögerung des Hungers. Doch dieser Mechanismus funktioniert bei Übergewichtigen nicht. Egal wie viel Leptin bei ihnen im Blut ist, haben sie dennoch Hunger. Bei Diäten sinkt der Leptinspiegel auch bei Übergewichtigen stark ab, sodass sie dann ständig stark hungrig sind.

Wenn die körperlichen Faktoren für Hunger gegeben sind, dann schüttet die Magenschleimhaut das Hormon Ghrelin aus. Dadurch entsteht das bekannte Hungergefühl.

Wenn man schlank sein oder werden will, sollte man nur essen, wenn man körperlich hungrig ist.

Nahrungsaufnahme ohne körperlichen Hunger, bewirkt, dass man zu viel Nahrung erhält und dadurch zunimmt.

Der Hunger vor der Nahrungsaufnahme sollte jedoch nicht zu stark werden. Wenn man erst isst, wenn man schon einen rasenden Bärenhunger hat, dann isst man meistens zu viel auf einmal.

Bei länger andauerndem Hunger mobilisiert das Gehirn zudem seine ganze Kraft, um einen dazu zu bringen, etwas zu essen. Das ist ein wichtiges Lebenserhaltungsprogramm aus der Vergangenheit. Man wird wie besessen vom Gedanken an Essen und denkt an nichts anderes mehr. Außerdem wird der Stoffwechsel herunter gefahren und die Muskelmasse abgebaut (Siehe Seite 24).

Daher sollte man einerseits nur essen, wenn man körperlich hungrig ist, aber nicht hungrig bleiben.




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