Ballaststoffe machen schlank



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Ballaststoffe gelten als Nonplusultra der gesunden und schlankmachenden Ernährung.

Sie helfen nicht nur gegen Verstopfung, sondern sollen sogar Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs verhindern. Außerdem gelten sie als völlig kalorienfrei, sollen aber eine Mahlzeit so verwandeln, dass sie nachhaltig sättigt.

Ballaststoffe gibt es in den Randschichten des vollen Korn, aber auch in Gemüse. Wenn man es mit seiner Gesundheit besonders gut meint, kann man Ballaststoffe auch zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Den meisten Menschen ist völlig unbekannt, dass diese enorm gesundheitsfördernden Ballaststoffe ihre Tücken haben können.

Manche Menschen können Ballaststoffe nämlich so verdauen und verarbeiten, dass sie sich in Zucker verwandeln. Plötzlich werden aus den schlank machenden Ballaststoffen wahre Kalorienbomben.

Die umgewandelten Ballaststoffe beginnen dann auch meistens zu gären, sodass es zu starken Blähungen und oft auch zu Durchfall kommt.

Die Fähigkeit, Ballaststoffe in Zucker zu verwandeln, haben die Betroffenen speziellen Darmbakterien zu verdanken.

In Notzeiten ist diese Fähigkeit sehr wertvoll, denn man kann ins sprichwörtliche Gras beißen und wird trotzdem satt, wenn auch mit erheblichen Darmbeschwerden.

Aber wenn man in üppigen Zeiten lebt und abnehmen will, sollte man als Ballaststoffverwerter besser keine besonders ballaststoffreichen Nahrungsmittel essen. Das betrifft beispielsweise Kleie, Flohsamen, aber oft auch Vollkornprodukte.




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